Spezifische Eigenschaften einer digitale Hausorgel
Eine Digitalhausorgel hat spezifische Eigenschaften, die in einer Hauspfeifenorgel fehlen. Die Lautstärke einer Pfeifenorgel ist schwierig zu beherrschen. Es gibt Beschränkungen an der Zeit, dass ein Organist spielen kann. Das Volume einer Digitalorgel kann unbegrenzt gedrosselt werden.
Ein sechzehnfuß Subbass in einem kleinen Raum passt nicht wegen des Umfangs der großen Pfeifen, aber auch da die langen Wellen sich nicht im kleinen Raum aufbauen können. Die moderne digitale Technik hat nicht nur die Möglichkeit eine realistische Erzeugung von Pfeifentönen, aber kann auch die Akustik eines großen Raums überzeugend simulieren. Mit der neuen Convolutionshall ist die Akustik eines guten Konzertraums zu speichern. Jeder Klang die man über diese Speicher hören lässt bekommt ganz natürlich die akustische Eigenschaften dieses Konzertsaals.
In einer Digitalorgel kann einen großen Raum simuliert werden. Die langen Wellen der niedrigen Töne können sich hier entwickeln. Die simulierte Akustik ergibt am Klang der erforderliche Raum und macht den Klang glaubwürdig, nicht nur der 16 Fuß, aber auch der 32 Fuß Subbass ist zu verwenden. Dasselbe gilt auch für die andere Seite des Frequenzspektrums; Mixturen, Zimbeln und Sesquialter von Pfeifen sind in einem kleinen Raum nicht zu ertragen, aber Digitalklänge lassen sich anpassen und die notwendige Akustik ist wirklichkeitsgetreu anwesend.
Wenn in einer Hauspfeifenorgel schon eine Zungenstimme anwesend ist, werde diese kurzbecherig sein (Regal), mit anderen Eigenschaften als eine Zunge in größeren Orgeln. Eine Trompete, eine Posaune, ein Fagott oder eine Oboe ist nicht möglich wegen der Länge der Pfeifen und vor allem wegen der zu große Lautstärke. In einer digitalen Hausorgel ist es möglich diese Klänge so zu dimensionieren, dass sie passen im Klangfeld des simulierten Raums der Convolutionshall.
Barock und Renaissancemusik kommt nur zur Geltung wenn sie in eine alter Stimmung wird gespielt. In Digitalorgeln sind alle Stimmungmodalitäten frei wählbar wie auch die Tonhöhe. So kann ein Organist Sweelinck spielen in der Mitteltonstimmung und anschließend Bach in der Stimmung von Kirnberger. Musik von Französischen Komponisten erfordert wieder eine andere Stimmungsart und daneben auch andere Klänge.
Von jedem Register können drei Intonationen gespeichert werden. So steht ein barock intonierter Prinzipal auch mit einer Montre Intonation zur Verfügung für Französischen Musik. Eine Viola zusammen mit einer Vox Celeste können eine schönen Schwebung weit entfernt hören lassen, während eine begleitende Flöte direkt und in der Nähe klingt.
Die Intonation der höheren Obertöne ist nicht so begrenzt als bei Pfeifen. Wenn hier das Maximum erreicht ist werde den Ton überschlagen und verliert Stabilität. Bärte und Kernstiche befördern die Stabilität, aber beschränken die Entwicklung der Obertöne. Der Intonateur hat das Optimum erreicht, mehr kann eine Pfeife nicht geben. Bei einer digitale Orgel liegt die Grenze weiter. Beherrschung der Obertöne ergibt Glanz an einem Klang, es ist die schönste Eigenschaft für die Musikalität eines Klangs.
Eine gute Orgel werde den Spieler inspirieren, der Organist äußert sich mit den Klängen die die Orgel ihm bietet. Ein Plenum mit Prinzipalen und Mixturen kann nicht erklingen in einem Studierzimmer, ein guter akustischen Raum werde die Klänge in den richtigen Verhältnissen erklingen lassen. Noch in höherer Masse gilt diese Bedingung für Zungen wie Trompeten und Posaunen. Ein simulierter großer Raum bietet den Organist die Möglichkeit zum Studieren als ob er wirklich in einem großen Raum spielt. Neben dem Besitz einer Pfeifenorgel ist eine gute Digitalorgel eine wertvolle Erweiterung. Er ist jetzt in der Lage mit den Klängen zu spielen die ihn inspirieren und so zu Haus zu beurteilen wie es später in der Kirche erklingen werde.
Jetzt brauche ich nur weinig Schritten zu machen für eine Vergleichung. Der Prinzipal 8' der Digitalorgel habe ich auf derselben Volume eingestellt als der Prinzipal 8' (Metallpfeifen) in der Hausorgel. Der Klangunterschied ist weniger als zwischen zwei Pfeifenorgeln. Das es digital erregt wird, ist nicht fest zu stellen. Derselben Vergleichung habe ich zwischen die Holpijp ' (Hohlpfeife oder Gedackt) Register gemacht. Auch hier gibt es absolut keinen Unterschied. Ein Computer mit dem Intonationsprogramm kann ich mit der Orgel verbinden und bin dann in der Lage jeder Klang nach eigener Idee zu intonieren.
Die größten Unterschiede zwischen die Hauspfeifenorgel und die Eminent Orgel sind die Zungen, die auf einer Hausorgel nicht möglich sind, z.B. die Trompete, die Oboe und die Dulzian. Die Schallbecher sind zu lang für eine Hausorgel und die Lautstärke zu viel. Das digitale System simuliert den nötigen Raum und die Lautheit ist jetzt an der Umgebung an zu passen. Es gilt auch für die Pedalregister mit ihren niedrigen Tönen des Subbass 16'.
Hören Sie: Klänge der Eminent orgeln



Nicht alle Digitalorgeln im Moment entsprechen der Bestform, faktisch ist der Klang von weitaus dem größten Teil nicht gleichwertig am Klang einer Pfeifenorgel. Aber was ich persönlich erfahren habe bei Orgeln der Spitzenklasse ist es möglich eine Pfeifenorgel so anzunähern, dass es ein seriöses Musikinstrument ist. Die Klänge sind inspirierend.
Kopien sind erst dann gelungen als das Original übertroffen wird.
Eine Digitalorgel verfügt über Eigenschaften die man nicht bei einer Pfeifenorgel findet.
1. Die Lautstärke ist an jedem Raum anzupassen
2. Zwölf Stimmungen von Mittelton bis Gleichschwebend, die Tonhöhe ist frei einzustellen
3. Ein simulierte Akustik bietet die niedrigen Töne Raum sich zu entwickeln
4. Ein wirklicher Prinzipal – Basisklang der Orgel – kann realisiert worden
5. Unbeschränkt Obertöne erregen zu können, macht es sehr geeignet für Zungenklänge, die noch mehr verfeinert zu intonieren sind, als mit einer Pfeifenorgel möglich ist.
Ein Bauer mit einem guten Gefühl für Formanten und Obertonverhältnisse ist jetzt in der Lage glänzenden Klängen zu erreichen. Der Nachteil der Verstimmung zwischen Labialen und Lingualen gibt es nicht bei den Elektronenorgeln. Eine Digitalorgel sollte auch nicht statt einer Pfeifenorgel gewählt werden, aber man sollte es sehen als ein Instrument dass die Freiheit zum Musizieren vergrößert. Viel Organisten haben neben eine Pfeifenorgel auch ein Cembalo und ein Klavier; eine gute Digitalorgel werde eine wertvolle Ergänzung sein.
Das Ziel dieser Seite ist eine mehr objektive Annäherung der besten Digitalorgeln, Orgeln. Viel Organisten habe diese Eigenschaften geschätzt und spielen zu Hause gerne auf einer guten Digitalorgel. In diesen Texten habe ich meine Meinung formuliert. Gerne hätte ich Reaktionen von Lesern, die ihre Meinung über das Thema äußern möchten.
E-Mail zu: John Boersma
Die Orgeln die Johannus in Ede (Nld) baut unter dem Name Monarke haben hochqualifizierten Samples mit einer lange Spieldauer. So entstehen Klänge die eine perfekte Wiedergabe von Pfeifenorgelklängen bilden.
Charakteristisch für den Pfeifenklang ist die Art und Weise des Tonanfangs. Das um das Labium oszillierende Windband bringt eine Luftsäule in der Pfeife in Schwingung. Zuerst resonieren die höchsten Obertöne, übereinstimmend mit der schon erreichte schwingende Luftsäule, anschließend die niedrige Obertöne auf der höher werdenden Luftsäule in der Pfeife. Dieses komplizierte Verhalten der Windfluktuationen und Vorläufertöne ist kennzeichnend für einen Pfeifenton.
Jeder Orgelklang hat seine eigenen Vorläufertöne mit eigenen Verhältnissen. Die Klangschönheit erfährt man besonders beim Ansprechen. Sie ist typisch für den Orgelton. Der Prozess von Klangerregung ist kompliziert, mit dem Tonanfang als wichtigste Rolle.
Klangbildung in einer Digital-Orgel
Die digitale Technik hat in den letzten Jahren große Entwicklungen durchgemacht und sie ist auf vielen Gebieten angewandt worden. Die Entwerfer der Elektronenorgeln entdeckten, dass die digitale Methode zum Klangerregung eine wirkliche Verbesserung war beim ihren Anstreben der Pfeifenton gleich zu kommen. Der Unterschied zwischen eine E-Orgel und eine Digitalorgel ist größer als zwischen ein Cembalo und ein Klavier. Heute werden ausschließlich Digitalorgeln hergestellt.
Als eine Aufnahme vom Pfeifenton auf einem Bildschirm betrachtet wird, ist den Klang in einer graphischen Darstellung von Grundton und alle Obertöne in ihren wechselseitigen Verhältnissen zu sehen. Auch die Vorläufer Erscheinungen werden betrachtet. Manchmal wird diese Aufnahme, Sample genannt, selber verwendet. Beim drücken der Taste wird das Sample oft wiederholt abgespielt. Der Tonanfang mit seinen kennzeichnenden Eigenschaften – die Ansprache – geht daran nahtlos vorab. Beim loslassen der Taste wird den auch gespeicherte Ausklang – die Absprache – des Tons zugefügt.
Das Samplingverfahren kann auf mehreren Weisen angewandt werden. Das Sample wird in einer Schlinge oft wiederholt abgespielt; sie zeigen eine gewisse Starrheit und erklingen anders als einen Pfeifenton mit seinen sich nie wiederholenden Variationen. Aber wenn Samples von mehrere Sekunden gebraucht worden, ist dieser Nachteil nicht anwesend und hört man eine bessere Wiedergabe eines Pfeifentons.
Die Klangeigenschaften von jedem Ton sind in Speichern anwesend. Dass gibt eine Ähnlichkeit mit Pfeifen, die auch aufgespeicherten Klänge erhalten.


Ein Klang aus vielen Pfeifen aktiviert viele Tonquellen. Eine gute Digitalorgel muss deswegen ihre Klänge über mehrere Tonquellen verteilen. Klangspreizung bringt eine größere Menge Luft in Bewegung und erklingt mehr natürlich.
Die verfeinerte Intonation beweist,
dass auch aus einer digitalen Quelle eine echte Pfeifenorgel erklingen kann.
Eine Mauseklick auf der Orgel macht sie hörbar.
Eminent Orgelbouw BV, Lelystad, Niederlande